Ein Naturgarten entsteht

Die Entwicklung eines Gartens oder einer naturnahen Freifläche ist ein Prozess, bei dem viele Schritte unsichtbar scheinen. Jeder einzelne ist wichtig, damit ein Garten entsteht, der glücklich und zufrieden macht.

DER WUNSCH

Am Anfang steht ein Wunsch oder eine Idee. Ihr Garten soll sich verändern, neu gestaltet und schöner gemacht werden. Dabei soll auch ein Ort für Insekten und heimische Pflanzen entstehen und dieser so nachhaltig wie möglich sein. Oder Sie mögen Ihren Garten, möchten aber Teile davon ökologischer gestalten, oder Naturnähe und Nutzbereiche vereinen. Sie haben erste Ideen oder wage Vorstellungen und suchen nach Inspirationen und Möglichkeiten. So sind Sie auf unserer DAUCUM-Website gelandet. Wie geht es weiter?

Blumenwiese

DIE PLANUNG

(Vor- und Detailplanung)

Nachdem Sie Kontakt zu uns aufgenommen haben, besprechen wir das weitere Vorgehen. Manchmal reicht eine telefonische Beratung bei Einzelfragen, in der Regel ist jedoch eine Begehungen vor Ort die beste Möglichkeit, um wirklich voran zu kommen, da wir uns ein Bild von den Gegebenheiten machen und Wünsche besprechen können. Wie sind die Licht- und Bodenverhältnisse? Welcher Pflanzenbestand ist vorhanden und darf bleiben? Was soll alles im Garten geschehen und wer nutzt ihn? Als Teil der Vorplanung entwickeln wir gemeinsam Ideen und eine Grobskizze wird angefertigt. Manchmal reicht diese Art der Ideensammlung, meist wird diese Skizze jedoch weiter ausgearbeitet. Welche Pflanzen werden wo gepflanzt? Wo steht die Trockensteinmauer und welche Maße hat sie? Eine Detailzeichnung 1:100 entsteht. Sie kann durch Pflanzlisten und Geländeschnitte angereichert werden. 


DIE UMSETZUNG

Nun geht es an die Umsetzung. DAUCUM plant und baut. Wenn Sie wollen, packen wir in den Bauphasen tatkräftig mit an. Mitmachbaustellen mögen wir am meisten, wenn Sie selbst Teil der Gartengestalter sind. Aufkommende Fragen können gleich geklärt werden.

Bevor es los geht, werden alle Materialen und Pflanzen regional und bio, so weit es möglich ist bestellt, geliefert und auf dem Grundstück bereit gestellt. Mit Markierungen werden die einzelnen Baumaßnahmen sichtbar. Zuerst legen wir die Wege an, sie geben allem die Struktur. Danach wird i.d.R. ein Kompost-Schottergemisch aufgebracht. Bei geplanten Ansaaten wird meist der Oberboden bis zu 20 cm abgezogen, da dort die Samenbank der Unkräuter liegt, die ein Aufwachsen der konkurrenzschwachen Wildpflanzen vereiteln würde. Dann wird gesät und gepflanzt. Das Aufräumen der Baustelle schließt das Projekt ab.

Schubkarre mit Werkzeug und Natursteinen im Hintergrund

GENIESSEN und PFLEGEN

Jetzt kann sich der Garten entwickeln. Er wird Zeit brauchen bis er seine volle Pracht entfaltet hat. Das erfordert Geduld, die sich auszahlt und die zu einem Garten dazugehört. So entsteht ein Ort des Genießens und Beobachtens, denn bald werden hoffentlich Aurorafalter und Mauerbienen ständige Mitbewohner Ihres Gartens sein.


Dreieinhalb Monate später nach der Umsetzung ...


Die Pflege ist in einem Naturgarten besonders wichtig.

Die Pflege ist in einem Naturgarten besonders wichtig. Das mag zunächst konträr erscheinen, denn eigentlichen punkten Naturgärten mit ihrem vergleichsweise geringen Pflegeaufwand. Bestimmte Pflanzen, die im Garten einwandern, sind jedoch sehr konkurrenzstark. Spitz-Ahorn oder Canadisches Berufskraut sind Beispiele dafür. Sie vermehren sich stark und unterdrücken andere Pflanzen. Ökologisch wichtigere Pflanzen würden verschwinden und die Vielfalt im Garten abnehmen. Die gezielte Entfernung dieser Pflanzen dient damit dem Erhalt des Naturgartens und ist gerade in den ersten Jahren wichtig.


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