Vom Plan zur nachhaltig gestalteten Freifläche: im Oktober führte DAUCUM die vegetationstechnischen Arbeiten beim Außengelände des Seminarhauses durch.
Der Sommer war in vielen Teilen trocken und heiss.
Vor diesem Hintergrund wurden wir eingeladen Wildpflanzen und deren Vorteile bei der Klimaanpassung bei der Sendung "Schön & gut" des rbb und in der MAZ (links) vorzustellen.
Spätestens diesen Sommer wird ersichtlich, wie sinnvoll die Ansaat einheimischer Wildstauden ist: nach 5 1/2 Wochen ohne Regen bietet dieses
Straßenbegleitgrün im Mühlenbecker Land, angelegt im Frühjahr 2021, immer noch einen Blühsapsekt.
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Ingo Bräuer et al. zoomen in ihrem Beitrag „Umweltqualität und Klimaresilienz von Quartieren verbessern“ hinein in die Stadtviertel. Die Quartiersebene bietet Möglichkeiten, um eine klimaresiliente und umweltschonende Entwicklung von Städten zu realisieren. Mehr Stadtgrün in den Kiezen etwa mildert nicht nur vor Ort die Folgen des Klimawandels, sondern gewährleistet eine bessere Lebensqualität in der gesamten Stadt.
DAUCUM wurde vom berliner Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf beauftragt Gestaltungsentwürfe und unterschiedliche Saatgutmischungen für den Mittelstreifen der Hardenbergstraße zu entwickeln und in der Umsetzung zu begleiten.
Schulungen der Grünflächenamtsmitarbeiter*innen zu Arten der unterschiedlichen Mischungen sind ebenfalls Bestandteil des Auftrags.
Wir freuen uns SEHR, dass Berlin vorangeht und neue Konzepte für diese Verkehrsader erprobt, sie von Zoo bis zur TU nachhaltig begrünt und somit wesentlich klimaresilienter macht!
Was ist Biodiversität nochmal, wieso ist sie eigentlich für uns Menschen so wichtig und warum hat die Klimakrise auch Auswirkungen auf die Biodiversität? Antworten dazu gab Wanda Born am 16. Mai bei der aktuellen Public Climate School-Woche.
Nicht jede Gemeinde hat sowas. Die Gemeinde Mühlebecker Land schon: Rote Liste-Arten auf dem Friedhof. Einfach so. Diese schützenswerten Arten sind oft klein und eher
unauffällig. Deshalb ist es wichtig auf sie aufmerksam zu machen. Dazu haben wir Schilder entwickelt. Auf den Flächen wachsen Arten der Sandtrockenrasen Brandenburgs, die auf der
Roten Liste stehen bzw. selten geworden sind. Dazu zählen Heide-Nelke, Sand-Strohblume und Bergsandglöckchen. Auf den Schildern stellen wir die die "kleinen Kostbarkeiten" vor und
versuchen so Bewusstsein zu schaffen. Zusätzlich zur Pflege und Anlage von Biodiversitätsflächen ist uns diese Art der Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig, da die wenigsten Menschen diese Arten
kennen können.
Gerne entwickeln wir Schilder auch für Ihre Kommune!
Engagement Global und das EPIZ Berlin veranstalten jedes Jahr eine SDG-Sommerakademie für Studierende, dieses Jahr zum Thema "Rolle und Bedeutung von ländlichen Räumen für die Umsetzung und Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals - SDG)."
Als gutes Praxisbeispiel durften wir von unserer Arbeit erzählen und dazu einen von uns geplanten und angelegten Naturgarten besuchen. Naturnahe Gärten sind unserer Meinung nach integraler Bestandteil nachhaltiger Entwicklung, da sie einen reduzierten ökologischen Fußabdruck haben, u.a. durch die Verwendung von Recyclingmaterial, und aktiv innerstädtisch Biodiversität fördern.
Nach einer der Planungsphase über den Winter konnten wir im März einen 350 m2 großen Privatgarten in Michendorf bauen. Die umgebenden Mauern und Gebäude erzeugten bisher einen beengten
Hofcharakter. Durch die naturnahe Anlage mit leichter Geländemodellierung werden jetzt die letzten Abendstrahlen in einem abgesenkten Sitzrondell genossen, auf den offenen Blumenrasenflächen
spielt das Enkelkind und im hinteren Bereich Gemüse wird angebaut.
Wir freuen uns sehr, dass wir den Garten mit unserer Pflege begleiten dürfen.
